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Zivilcourage NJB-Zittau Christian Worch Lonsdale London
Zivilcourage Augen auf Toleranz Neonazis Gewalt Lonsdale NJB
         
         
         

Die Initiative: Wer wir sind | Meinungen | Satzung
 
 
  Wolfgang Thierse  
 
„Das Zittauer Fest der Verständigung setzt ein Zeichen gegen Intoleranz, Rassismus und Hass. Erfreulicherweise entstehen in unserer Zivilgesellschaft inzwischen immer mehr Initiativen gegen Rechts. Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen setzen sich gemeinsam gegen Ausgrenzung und Ausländerfeindlichkeit in ihrer Stadt, ihrem Dorf, ihrer Region zur Wehr. Das zeigt, dass die intensive politische und gesellschaftliche Diskussion um den Rechtsextremismus, auch die Berichterstattung vieler Medien, nicht ohne Folgen geblieben ist. Im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck hat die Initiative Augen auf - Zivilcourage zeigen grenzübergreifendes Engagement gegen rechtsextremistische Tendenzen ausgelöst. Beim Fest der Verständigung treten deutsche, tschechische und polnische Künstlerinnen und Künstler mit der Enthüllung einer gemeinsam gestalteten Skulptur für kulturelle Offenheit und Toleranz in Europa ein. Das ist ein gutes Signal für die anstehende EU-Osterweiterung. Sie wird für Zittau und die Euro-Region Neisse auch neue Chancen zum Abbau der hohen Arbeitslosigkeit eröffnen. Verbesserte berufliche Möglichkeiten können gerade der Abwanderung von Jugendlichen aus der Region entgegenwirken und dazu beitragen, Frustration und Perspektivlosigkeit abzubauen - Stimmungslagen, die sich Rechtsextremisten häufig für ihre antidemokratischen und fremdenfeindlichen Parolen zunutze machen. Ich wünsche dem Zittauer Fest der Verständigung eine weite Resonanz und der Arbeit der Initiative Augen auf - Zivilcourage zeigen viel Erfolg.”
::: Wolfgang Thierse :::
::: PRÄSIDENT DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES UND SCHIRMHERR DES ZITTAUER FESTES :::




 
  Chinagirl / Lonsdale  
 
„Wir unterstützen Augen auf, um unseren Standpunkt deutlich zum Ausdruck zu bringen. Es macht uns sehr betroffen, dass unser Firmenlogo dem Stolz auf eine kranke Sache dient. Neonazi-PR fördert unsere Umsätze nicht, das Gegenteil ist der Fall. In Deutschland verkaufen wir weniger als bspw. in Italien, obwohl Deutschland etwa 40 Millionen mehr Einwohner hat. Aber in Italien haben die Buchstaben „NSDA” genau so wenig zu bedeuten wie in England! Es ist nicht unsere Aufgabe, politische Probleme zu lösen; viel lieber haben wir mit politischen Dingen nichts zu tun.”

::: Ewout Rameijer, LONSDALE LONDON :::

 
  Goethes Erben  
 
„Gewalt hat noch nie etwas geändert. Egal, wann und wo, Gewalt war nie der Schlüssel in eine bessere Zukunft. Es ist schade, dass sich so viele Menschen vor etwas fürchten, was sie nicht kennen oder begreifen wollen. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen verlernen, miteinander zu reden, ist es um so wichtiger, klare Standpunkte mit Worten und mit Taten einzunehmen. Deshalb unterstützen wir Augen auf - Zivilcourage zeigen.
Wer andere Menschen verachtet, weil sie anders sind, sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er selbst noch ein Mensch ist.”

::: GOETHES ERBEN :::



 
  Udo Lindenberg  
 
„Seit Jahren warnen Initiativen, Vereine, Prominente und einige Ämter vor der immer weiter wachenden Bedrohung durch Rassisten, Faschisten und Nationalsozialisten in der heutigen Zeit. Ohne wesentlichen Erfolg. Bis die Medien im letzten Jahr, nach einigen in ihrer Brutalität kaum zu übertreffenden Weise stattgefunden Übergriffen der „Rechten„ gegenüber Andersdenkenden und Andersaussehenden, dieser fatalen Situation endlich Aufmerksamkeit schenkten.
Seither brauchen sich Menschen nicht mehr zu verstecken, die etwas gegen den braunen Schmutz unternehmen. Veranstaltungen gegen Rassismus und Intoleranz sind in fast jeder Ecke Deutschlands in den Terminkalendern zu finden. Um so freundlicher war ich überrascht, aus der so angeprangerten Oberlausitz eine Anfrage für einen Auftritt auf einem Fest der Verständigung im Dreiländereck zu Polen, Tschechien und Deutschland zu erhalten. Leider standen einem Auftritt meinerseits bereits Termine im Wege. Dennoch hat das Kulturwochenende Augen auf - Zivilcourage zeigen meine absolute Unterstützung und ich wünsche, dass sich möglichst viele Menschen dieser Sache annehmen, um auch in dieser Region der Intoleranz und der Gewalt gegenüber die Augen auf zu machen und nicht wegzuschauen. Es darf keinen Winkel mehr geben, in dem sich dieses braune Pack - geschützt vom Wegschauen anderer Menschen - ihren verbrecherischen Taten ungestört hingeben können. Am Kulturwochenende bin ich in Gedanken bei euch, und bei der nächstmöglichen Gelegenheit steige ich für Augen auf in Zittau auf die Bühne. Augen auf - Zivilcourage zeigen! Viel Glück, ahoi, Euer Udo.”
::: Udo Lindenberg :::



 
  Sportfreunde Stiller  
 
„Wir denken, dass es für jeden Menschen extrem wichtig ist, sich seines täglichen Handelns im sozialen Umfeld bewusst zu sein. Toleranz ist nur ein Element oder eine Voraussetzung von vielen, die eine Gemeinschaft benötigt, um gesund zu funktionieren. Wir glauben aber auch, dass es nichts bringt, bekloppten Rechten immer wieder diesen doch sehr abstrakten Begriff um die Ohren zu hauen - was kann denn ein ungebildeter und von seiner sozialen Sitiuation frustrierter Mensch schon mit so einem Wort anfangen, wenn er nur Sorgen mit seinem Leben hat. Dieser Begriff „Toleranz” bringt gar nichts, wenn man nicht auch an die Wurzeln geht und vielleicht auch gegen Ungerechtigkeit und Bildungsmissstände, Arbeitslosigkeit und rechte Polemik der Politiker vorgeht. Jeder Mensch, der sich für mündig hält und somit auch einen Standpunkt hat, muss den Begriff Zivilcourage vertreten. Dazu gehört auch, dass man beim Erkennen von Ungerechtigkeiten oder brenzligen Situationen einschreitet (auch wenn man nur zum Handy greift oder rumschreit), denn man kann von einem körperlich schwachen Menschen nicht erwarten, dass er sich selbsmörderisch in die Schlacht wirft.
Viele schöne Grüße von den Sportfreunden. Wir wünschen Augen auf - Zivilcourage zeigen viel Erfolg.”

::: SPORTFREUNDE STILLER :::



 
  Delicate  
 
„Es ist nicht immer leicht, Stellung zu beziehen und es ist auch nicht immer interessant, politisch aktiv zu werden, aber es ist unumgänglich, etwas gegen die braune Brut zu tun. Rechtsradikale Übergriffe häufen sich und selbst für Menschen wie uns, die, nicht zuletzt durch die Stadt in der wir leben, eine multikulturelle Gesellschaft immer genossen haben, wird es unumgänglich, deutlich zu machen, daß wir genau diese bunte Menschen-Mischung lieben und unter keinen Umständen ein anderes, als ein kunterbuntes Deutschland wollen.
Und so abgedroschen folgender Spruch auch sein mag, so wahr ist er auch: Jeder Mensch ist Ausländer, fast überall!!!! Deshalb unterstützen wir die Initiative Augen auf - Zivilcourage zeigen.”
::: DELICATE :::



 
  J.B.O.  
 
„Auf persönliche wirtschaftliche und seelische Nöte und Ängste mit Wut, Hass und Agressionen zu reagieren, ist leider eine verbreitete Eigenschaft der Menschen und wohl sehr schwer zu verändern.
Man kann aber versuchen zu verhindern, dass rechte Hetzer diese Aggressionen politisieren und bündeln, um ein Klima der Bedrohung für ausländische Mitbürger und Randgruppen zu schaffen. Die Rechten schweigen nämlich nicht, sie polemisieren und manipulieren. Deswegen dürfen wir Anderen nicht feige und gleichgültig den Mund halten. Wir müssen ein Gegengewicht schaffen und Minderheiten den Schutz und die Zugehörigkeit zur vernünftigen Mehrheit geben. Darum unterstützen wir von JBO die Aktion Augen auf - Zivilcourage zeigen.”

::: JBO :::
     
  Fiddlers Green  
     
„Erstmal eines vorweg: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist wohl gegen Intoleranz, Rassismus und rechte Gewalt.Man schüttelt den Kopf über die plumpen Parolen der rechten Szene und hofft, dass sich „da schon jemand darum kümmert” und die ganze Sache eine Randerscheinung bleibt.
In unserer heutigen reizüberfluteten und abgestumpften Gesellschaft ist es eben für viele Leute bequem und einfach vor Gewalt und Agitation - die sich nicht direkt und unmittelbar gegen sie selbst richtet - die Augen zu verschließen und wegzuschauen. Kein Wunder - passive Konsumhaltung ist wohl der Preis unserer Wohlstandsgesellschaft, Aktion erfordert Energie und die Bereitschaft, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, statt sie wegzuschieben.
Es ist daher sehr wichtig, dass es Aktionen wie Augen auf - Zivilcourage zeigen gibt, die rechte Tendenzen aufzeigen, sich für Verständigung einsetzen und somit einen „Startpunkt” für persönliches Engagement bieten!
Wir von Fiddler's Green unterstützen daher die Aktion Augen auf - Zivilcourage zeigen und wünschen ihr viel Erfolg!!!”
::: FIDDLER'S GREEN :::

 




 
  Prof. Ernst Sigmund  
 
„Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus ist froh über die Aktion Augen auf – Zivilcourage zeigen, denn Stadt und Region brauchen ein Klima, in dem sich die knapp 3000 ausländischen Mitmenschen – darunter rund 1000 ausländische Studierende – selbstverständlich wohlfühlen können. Die internationalen Studenten sollen sich gerne an Cottbus erinnern, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren. Dies ist die Basis, auf der sich ein dauerhafter Kontakt zwischen Cottbus und Ländern in allen Kontinenten entwickeln könnte. Kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen in einer zunehmend globaler agierenden Welt gehören heute zur Selbstverständlichkeit.
Aber nicht allein aus wirtschaftlichen Interessen heraus ist es so wichtig, ein Klima der Toleranz zu schaffen, sondern es ist schlicht ein Gebot der Menschlichkeit. Auch Flüchtlinge aus Krisenregionen und Asylsuchende sollen sich in Cottbus und Umgebung zuhause fühlen. Darum ist es wichtig, dass jeder einzelne sich diese Aufgabe zu eigen macht. Deshalb: „Augen auf”, wenn die Menschenwürde angegriffen wird und im Rahmen des Möglichen „Zivilcourage” zeigen, wenn es notwendig ist!”
:::PROF. ERNST SIGMUND, Präsident der BTU Cottbus:::


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