Navigation


Hören =

 
 
 
 
 
 
Seinen Blick auf etwas richten.
Betrachten, unterscheiden, entdecken.
Schauen Sie mal.
Jemanden sein Gehör schenken.
Lauschen, aufhorchen, zuhören.
Hören Sie doch.
Das Höchste der Gefühle.
Spüren, anfassen, empfinden, berühren.
Greifen Sie zu.
Etwas mit dem Geruchsinn aufnehmen.
Einatmen, schnüffeln, erfahren.
Schnuppern Sie rein.
 

 

Aktuelles

 
 
 

Es ist schon erschreckend...

...wie viele NPD-Plakate alleine nur im Kreis Görlitz aufgehängt wurden. Noch erschreckender sind die Parolen, welche aber nicht mit praktikablen Lösungen vereinbar sind und von Engstirnigkeit und fehlender Weltoffenheit zeugen. Wir wissen ja bereits, das die Rechten mit allen Mitteln und auf jeglichen Wegen versuchen Menschen auf ihre Seite zu ziehen. Probleme im Land werden benutzt und verdreht, um diese für ihre eigenen Ziele zu missbrauchen und diese dann zu beschönigen.

Ja, den Einen oder die Andere können sie vielleicht auf ihre Seite ziehen. Doch keiner der etwas nachdenkt, lässt sich mit Sprüchen wie "Poleninvasion stoppen" beeinflussen. Nur alleine zu dieser Parole kann man sagen: Wir leben im Dreiländereck PL-D-CZ, da gehören Polen in Deutschland genauso dazu, wie Deutsche in Polen. Nicht nur in Görlitz leben viele polnische Mitbürger. Wir dürfen nicht vergessen - sie kurbeln die Wirtschaft mit an, denn beispielsweise ohne deren Mietzahlungen und Einkäufe in deutschen Geschäften, hätten noch mehr Unternehmen große Sorgen - so die Aussagen von Geschäftsinhabern. Auf dem Augustum-Annen-Gymnasium in Görlitz gibt es bereits binationale Klassen. Was wäre mit dem Gymnasium, wenn diese Kinder nicht dort hin gingen? Und so könnte man es immer weiter ausführen.

Die NPD will keine demokratische Politik machen! Sie verbreitet Parolen, um den Staat und die Demokratie abzuschaffen und versucht die Wähler zu blenden. Tut etwas für Demokratie und Menschenfreundlichkeit. Nur eine Möglichkeit von vielen wären Gegenplakatierungen – gern mit unseren Plakaten. Bestellt sie euch einfach über info@augenauf.net. Engagiert euch aktiv gegen Rechtsextremismus.
Informiert euch am 24.08.09 von 10 – 16 Uhr auf dem Wettiner Platz in Löbau bei unserer Veranstaltung „Erstwählertag“ zur Landtagswahl in Zusammenarbeit mit dem DGB Ostsachsen.

Beteiligt euch zahlreich an den nächsten Wahlen: 30. August 2009 – Landtagswahl Sachsen und 27. September 2009 – Bundestagswahl.

 

Veranstaltung "ERSTWÄHLERTAG"


Am 24.08.2009 findet von 10 - 16 Uhr auf dem Wettiner Platz in Löbau die Veranstaltung "Erstwählertag" statt. Organisiert und durchgeführt gemeinsam mit dem DGB Ostsachsen.

Es wird Infostände demokratischer Parteien (FDP, CDU, LINKE, GRÜNE, SPD) geben, die Augen auf "Wähl doch!"-Plakate, etliches Infomaterial und ihr könnt euch über alles informieren, was mit dem Thema Wahlen zusammenhängt (z.B. ANTRAG auf Einrichtung einer ÜBERMITTLUNGSSPERRE siehe auch unter `Wissenswertes´). Außerdem gibt es Infos zur "U18"-Wahl und DJ MrOrange (VIP-Events) wird für Musik sorgen.

www.dgb-ostsachsen.de

Weitere Infoveranstaltungen zu den Wahlen findet ihr unter WANN www.stadtstelle-loebau.de .
 

Niels Annen – Mitglied des Parteivorstandes der SPD besucht Löbau

Presseerklärung von "Augen auf" 13.08.2009

Am 18.08.2009 besucht das Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPD – Niels Annen – während der SPD Wahlkampftour Löbau. Gemeinsam mit Wolfgang Gunkel (MdB – SPD) und Andreas Herrmann (Landtagskandidat Wahlkreis 59 – SPD), will er sich über die Arbeit des Vereins Augen auf e.V. und seine vielfältigen Projekte informieren.

Niels Annen, Mitglied des deutschen Bundestages und SPD-Bundesvorstand, besucht am 18.08.09 ab 11:00 die Stadt Löbau. Im Rahmen des SPD Wahlkampfes zur Landtagswahl in Sachsen, wird er sich auch mit Vertretern des Vereins Augen auf e.V. treffen. Ziel ist es mehr über die Aktivitäten gegen und Probleme mit dem Rechtsextremismus vor Ort aus erster Hand zu erfahren und sich über verschiedene Initiativen und Projekte zu informieren.

In der Region Ostsachsen setzen einige Parteien im Superwahljahr 2009 mal wieder auf die chauvinistische, ausländerfeindliche Karte. Bei der NPD meint man mit Massen von ausländerfeindlichen und überzogen provokativen Wahlplakaten punkten zu können.
Gerade in Ostsachsen, mit gemeinsamen Grenzen zu Polen und Tschechien, ist es wichtig diesen Parolen entgegenzutreten. Glücklicher Weise machen sich hier immer mehr Menschen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit stark, der Einzelhandel profitiert von den Kunden aus den Nachbarländern und eine Vielzahl grenzüberschreitender Projekte wird umgesetzt.
Der Verein „Augen auf e.V.“ bietet mit dem Projekt „Wähl doch!“ eine weitere, kreative Möglichkeit des Eingreifens. Frische, bunte Plakatmotive fordern dazu auf, an Wahlen teilzunehmen und rechten Parteien keine Stimme zu geben. Neben dieser Aktion von „Augen auf“, veranstaltet der Verein, gemeinsam mit weiteren deutschen und tschechischen Partnern das Grenzgang-Festival am 11. und 12. September auf einem ehemaligen Grenzübergang zwischen Neugersdorf und Rumburk. Die Schirmherrschaft für das Grenzgang Festival wurde von Vaclav Havel übernommen.
 

Antje Hermenau – Spitzenkandidatin der Grünen in Sachsen besucht Löbau

Presseerklärung von "Augen auf" 27.08.2009

Am 11.08.2009 besucht die sächsische Spitzenkandidatin der Grünen – Antje Hermenau – während ihrer Wahlkampftour Löbau. Neben Gesprächen mit der Bevölkerung, will sie sich auch über die Arbeit der „Stadtstelle Löbau – für Demokratie und Vielfalt“ und den Verein Augen auf e.V. informieren.

Wahlkampfzeit ist Reisezeit, zumindest für Politiker. Antje Hermenau, Spitzenkandidatin der sächsischen Grünen, weilt am 11.08.09 ab 13:30 in Löbau. Neben der Information und der Begegnung mit den Bürgern der Stadt, wird sie sich auch mit Vertretern der Stadtstelle Löbau und des Vereins Augen auf e.V. treffen. Ziel ist es mehr über die Aktivitäten gegen und Probleme mit dem Rechtsextremismus vor Ort aus erster Hand zu erfahren und sich über verschiedene Initiativen und Projekte zu informieren.

In der Region Ostsachsen setzen einige Parteien im Superwahljahr 2009 mal wieder auf die chauvinistische, ausländerfeindliche Karte. Bei der NPD meint man mit Massen von ausländerfeindlichen und überzogen provokativen Wahlplakaten punkten zu können. Gerade in der Region Ostsachsen mit gemeinsamen Grenzen zu Polen und Tschechien, ist es wichtig diesen Parolen entgegenzutreten. Glücklicher Weise machen sich hier immer mehr Menschen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit stark, der Einzelhandel profitiert von den Kunden aus den Nachbarländern und eine Vielzahl grenzüberschreitender Projekte wird umgesetzt.

Der Verein „Augen auf e.V.“ bietet mit dem Projekt „Wähl doch!“ eine weitere, kreative Möglichkeit des Eingreifens. Frische, bunte Plakatmotive fordern dazu auf, an Wahlen teilzunehmen und rechten Parteien keine Stimme zu geben. Neben dieser Aktion von „Augen auf“, veranstaltet der Verein, gemeinsam mit weiteren deutschen und tschechischen Partnern das Grenzgang-Festival am 11. und 12. September auf einem ehemaligen Grenzübergang zwischen Neugersdorf und Rumburk.
 

WÄHL DOCH! – Plakataktion gegen nationalistischen Wahlkampf von DSU und NPD in Sachsen

Presseerklärung von "Augen auf" Juni 2009


Seit Anfang dieser Woche sind mitten im ostsächsischen Wahlkampf neue Plakatmotive mit dem Slogan „Deine Stimme gegen Rechts“ zu sehen. 400 Plakate wirken im gesamten Landkreis Görlitz gegen den nationalistischen Wahlkampf von DSU und NPD.

In der östlichsten Stadt und der südöstlichsten Region Deutschlands setzen einige Parteien im Superwahljahr 2009 mal wieder auf die chauvinistische, ausländerfeindliche Karte. Bei der NPD meint man mit den Wahlplakaten „Touristen willkommen-kriminelle Ausländer raus“ und „Die Poleninvasion stoppen“ punkten zu können, bei der DSU geht man lieber noch einen Schritt weiter und will „Sicherheit statt Polenkult“. Garniert sind die Parolen bei der NPD mit dem Bild zweier Krähen, die Geld fressen. Irgendwie erinnert das Ganze schon wieder an die typischen, antisemitischen Stereotypen, nur dass diesmal offensichtlich polnische Bürger die Sündenböcke für was auch immer sein sollen.

Gerade in einer Stadt wie Görlitz, in einer Region wie Ostsachsen mit gemeinsamen Grenzen zu Polen und Tschechien, ist es wichtig diesen Parolen entgegenzutreten. Glücklicher Weise machen sich hier immer mehr Menschen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit stark, der Einzelhandel profitiert von den Kunden aus den Nachbarländern und eine Vielzahl grenzüberschreitende Projekte werden umgesetzt. Die Staatsanwaltschaft Görlitz sieht leider keine Handlungsmöglichkeit gegen diese Parolen, doch immer mehr Bürger empören sich und wollen aktiv gegen diesen nationalistischen Wahlkampf vorgehen.

Der Verein Augen auf e.V. Oberlausitz bietet mit dem Projekt „Wähl doch!“ eine weitere, kreative Möglichkeit des Eingreifens. Frische, bunte Plakatmotive fordern dazu auf an Wahlen teilzunehmen und keine Stimme rechten Parteien zu geben. Neben der aktuellen Aktion des Vereins, welche mit Unterstützung des DGB Ostsachsen verwirklicht wurde, haben Bürger die Möglichkeit Plakatmotive kostenlos anzufordern und in Eigeninitiative zu verteilen.

Die Mitglieder des Augen auf e.V. verzeichnen in den letzten Tagen ein gestiegenes Interesse an den Plakaten, daher wird dieses Projekt auch in Zukunft fortgeführt. Jedoch wird für einen Ausbau Hilfe benötigt. Spenden für den Plakatdruck, Unterstützung von Druckereien und Gestaltern werden gern entgegengenommen. Auch können Bürger weitere, kreative Ideen einreichen, die dann verwirklicht und umgesetzt werden.

Sven Kaseler vom Augen auf e.V. Oberlausitz erklärt dazu:

„Die Einmischung und Courage der Bewohner von Görlitz und dem gesamten Landkreis verdient Anerkennung und Respekt. Durch Einsatz der Plakate aus dem Projekt „Wähl doch!“ ist es möglich die Wähler direkt zu erreichen und zum Nachdenken über die verwerflichen chauvinistischen Parolen von DSU und NPD aufzufordern. Wir fordern die Wähler des Landkreises auf, diese Parteien jetzt erst recht mit der Verweigerung der Wählerstimme abzustrafen. Unsere Region hat nur mit unseren direkten Nachbarn Polen und Tschechien eine Zukunft!

Als Augen auf e.V. Oberlausitz unterstützen wir das Engagement der Menschen im Landkreis gegen diese nationalistischen Parolen und Parteien. Selbstverständlich werden wir in unserem eigenen Engagement nicht nachlassen. Wir werden mit unseren Veranstaltungen und Projekten weiterhin die Einigung Europas in unserem Dreiländereck fördern. Wir werden klar machen, dass wir für eine vielfältige, bunte und solidarische Euroregion stehen, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Nationalitäten einen Platz haben!

Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus wollen wir hier nicht haben!

DEINE STIMME GEGEN RECHTS!“