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Couragierte Bilder
Filminteressierte Jugendliche kommen mit Ihren Vorbildern aus der Filmbranche zusammen, die in der deutschen Medienwelt ein hohes Ansehen haben. Gewalt, Hass und Menschenrechtsverletzung kennen weder Altersgrenzen, Berufsbezeichnungen noch besondere Anerkennungen. Es kann jeden treffen!
Aus diesem Grund ist auch das Engagement für Demokratie, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keine Frage des Alters, des Berufsstandes oder getragener Titel! Dieses Selbstverständnis ist leider in unserer Gesellschaft nicht oft erkennbar. Daher fühlen sich Bürger von ihren Mitmenschen meist allein gelassen und resignieren vor sich selbst mit dem Tenor: "Was geht es mich an?" oder "Ich bin doch nicht betroffen!"
An diesem Gedanken setzt unser Projekt an: 20 im Filmgeschäft tätige Profis treffen mit Ihren Vorstellungen von Grundrechten, sozialgesellschaftlichen Werten und persönlichen sowie beruflichen Erlebnissen auf medienambitionierte Jugendliche mit ihren Vorstellungen und Erfahrungen. Frau Irmela Schramm, die Zivilcourage lebt und nicht darauf aus ist, diese besonders gewürdigt zu bekommen, komplettiert dieses Aufeinandertreffen. Seit fast 19 Jahren lässt sie sich weder durch Kosten, Zeit, Wetter und Beschimpfungen davon abhalten, verfassungsfeindliche und menschenrechtsverletzende Symbole an öffentlichen Orten zu entfernen. Die dabei entstandenen Dokumentationen zeigen ihre innere Stärke. Frau Schramm und ihre persönlichen Erfahrungen werden dem Projekt somit einen wichtigen Impuls geben.
Dazu gehört, dass Inhalte und Dispositionen der Projektwoche bereits maßgeblich durch die Jugendlichen kooperativ erarbeitet werden. Diese Zusammenarbeit stärkt die effektive Förderung von Sozial- und Kommunikationskompetenz. Das selbstständige Tragen der Verantwortung vertieft ihr persönliches Bewusstsein für das Vorhaben. Durch die gemeinsame Projektmotivation aller Beteiligten, wird aus dem entstehenden Konsens die Teamfähigkeit herausgearbeitet und der gemeinsame Grundgedanke transparent.Speziell am Set müssen die beiden gleichberechtigten Teams nebeneinander und effektiv handeln. Dabei ist es unerlässlich, Eigeninitiative und gemeinsame Abläufe im Vorfeld entwickelt zu haben und sie in die Praxis umzusetzen.
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  Axel Prahl  
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Während das eine Team sich auf die Produktion der beiden Spots zum Thema Zivilcourage konzentriert, wird sich das parallel arbeitende Team mit einem objektiven Kurzfilm zur Thematik beschäftigen. Neben dem eigentlichen Geschehen muss es einen ständigen Austausch zwischen den Projektteilnehmern geben. Um die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse auch nachhaltig zu vertiefen beziehungsweise zu stabilisieren, wird nach jedem Tag eine Feedbackrunde nach dem gemeinsamen Abendessen stattfinden. Die Resultate dieser intensiven Woche werden von Teams eigenständige Ergebnisse sein. Der in der Nachbearbeitung entstehende Kurzfilm spiegelt dieses Projekt über die Zivilcourage, aus Sicht der Jugendlichen wieder. Darin wird die fiktive Filmwelt durch die eigene Handlungskompetenz mit der Realität verknüpft.


Die entstandenen Trailer konfrontieren mit Problemen, wie Macht, Gewalt und Ohnmacht im täglichen Leben und runden somit das darauf folgende Wanderprojekt ab. Dieses nehmen die Teilnehmer als Rahmenprogramm mit in Ihre Heimatstädte (Zittau, Meißen, Cottbus und Potsdam). Dort sollen die Projektteilnehmer - mit Unterstützung lokal existierender Netzwerke und Kooperationspartner - die Präsentation des Gesamtprojektes vor Ort organisieren. Dabei werden konkrete Elemente der Situationen im sozialen Umfeld der Schüler bzw. Heranwachsenden präzisiert. So werden Multiplikatoren angesprochen, welche die Entwicklung eigener oder gemeinsamer Ideen mit Jugendlichen zur Initiierung ähnlicher Projekte vor Ort weiter vorantreiben und präzisieren. Das Projekt wird dafür einen Ideenschub liefern. Als Anreiz dafür wollen wir eine Medienplattform schaffen, die eine spätere Präsentation der Schülerprojekte im Regionalfernsehen oder in regionalen Kinos ermöglicht.

Unterstützt und gefördert wird das Projekt von Mafilm Berlin, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms CIVITAS, dem Hafenstraße Meißen e.V. u.v.a.m.



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